Freitag, 29. April 2011

Joe Eszterhas

Bekannt durch "Das Messer", "Basic Instinct", "Music Box", "Sliver" und dem von Kritikern wie Publikum gleichsam geschätzten "Showgirls" schreibt Joe Estzerhas auch gerne Bücher über das Geschäft wie zum Beispiel das recht boulevardeske "Hollywood Animal", in dem Sharon Stone, Bill Evans und Michael Ortiz nicht besonders gut wegkommen. Hier stellt er ein neueres Buch (2006) vor, spricht aber viel über seine Erfahrungen als Drehbuchautor:






kleine Anmerkung:
In einer Zeit, in der nur noch Horrorfilme eine höhere Altersbeschränkung aufweisen, würde ein Film wie "Basic Instinct" (man mag davon halten, was man will) nicht mehr realisiert werden. Irgendwie scheint es, als ob das komplette "ab 16"-Segment irgendwo zwischen Animationsfilmen und Comicverfilmungen verschollen ist.

Mittwoch, 20. April 2011

10 Fragen - André Georgi

André Georgi schreibt für Fernsehen (u.a. "Tatort: Absturz", "Maria Brand und die Dame im Spiel") und Kino (zusammen mit Henriette Piper "Löwenzahn - Das Kinoabenteuer"). Außerdem befasst er sich intensiv mit neuen Erzähltechniken und vergleicht die verschiedenen Ansätze zur Drehbuchtheorie - was z.B. hier im Stichwort Drehbuch-Podcast nachzuhören ist.


1.Warum schreibst Du?


Große, große Frage...
Ich hab angefangen, für das Theater zu schreiben, so mit 22. Schriftsteller wollte ich immer schon werden, seit ich mit 15 Kafka gelesen habe, der mich komplett umgehauen hat, wirklich! Meine ersten dramatischen Gehversuche waren aber nicht so ermutigend – oder besser: Ich hab nicht gesehen, wie ich jemals davon würde leben können. Ich hab eine Menge Jobs gehabt, um mich über Wasser zu halten. Irgendwann hatten wir zwei Kinder und ich brauchte ein anderes Leben. Ich bin dann in die Wissenschaft ausgewandert und hab als Philosoph an der Uni Karriere machen wollen. Das ging komplett in die Hosen. Erst sehr spät – mit 35 – hab ich wieder zu schreiben angefangen und Fortbildungen gemacht. Ohne meinen Lehrer Wolfgang Kirchner, der sofort an mein Schreiben geglaubt hat, wäre ich niemals Drehbuchautor geworden. Mein Selbstvertrauen ist auch heute noch nicht das beste. Ich hab an Dramaturgie eigentlich alles gefressen, was es auf dem Markt gibt. Ich hab bei Beth Serlin und David Howard die 8-Sequenzen-Methode gelernt. Beth ist die genaueste und beste Dramaturgin, die ich je kennen gelernt habe. Bei ihr habe ich begriffen, auf welchem Niveau Dramaturgie sein kann.
Meine Einflüsse liegen ansonsten primär in der Theaterliteratur. Der Film wäre meines Erachtens gut beraten, sich in der dramatischen Tradition mehr umzutun, es ist mit heute noch ein Rätsel, wie wenig Filmschüler/Innen sich mit der dramatischen Tradition auskennen. Dabei steckt in Tschechow – zum Beispiel – SHORT CUTS schon längst drin – nur besser.

Was das Schreiben bedeutet?
Wenn ich überlege, welchen Preis ich dafür zahle – Arbeitszeiten, innere und äußere Abwesenheit, Prügel, die ich bekomme, Hörsturz, Tinnitus, jammer, jammer, jammer... – muss ich sagen:
Alles. (Fast alles.)

2. Wie schreibst Du?

Nachdem ich viele Jahre meine Mörder zuhause gejagt habe, leiste ich mir seit fast einem Jahr ein eigenes Büro – eine der teuersten und für mich besten Entscheidungen meines Berufslebens... Beim Schreiben hab ich hauptsächlich drei Probleme: Das Anfangen, das Aufhören und das Mittendrin. Ich löse diese Probleme gerne (und – je nach Standpunkt – höchst effektiv oder ineffektiv), indem ich einfach gar nicht mehr aufhöre – dh nicht, dass ich ständig am Schreibtisch sitzen würde, aber ich kann mich innerlich immer schlechter von den Figuren und Szenen verabschieden. Da hilft es mir ungemein, die Bürotür irgendwann zu schließen und wieder in ein normales Leben zurück zu kehren, in dem es Kinder gibt, Lateinvokabeln, Schnürsenkel für Chucks, Weinhändler, bei dem man guten Grappa bekommt. Und meine Lieblingslektüre: Die Artikel und Bücher meiner Frau.
Schiller hat zum Schreiben den Geruch von faulen Äpfeln gebraucht, mir reicht eine heiße Dusche – vielleicht nicht so wild wie bei Aaron Sorkin, der das fünfmal am Tag braucht... aber ich leb’ auch nicht in der Wüste (L.A.), sondern im Zentrum Ostwestfalen-Lippes, in Puddingtown. Der Vorteil hier ist, dass die Stadt tatsächlich einmal die Woche nach Vanillepudding riecht, dass ist das, was Bielefeld der Welt wirklich gibt. Vielleicht färbt das auf meine Stoffe ab, kann schon sein. Früher haben wir im Wedding gewohnt, 12 Jahre. Der Geruch war eher Hundescheiße. Ich hatte viele gute Idee. Ich schreibe nach Jahren mit Final Draft inzwischen mit Movie Magic Screenwriter, es gibt nichts besseres. Die eigentliche development hell verbringe ich mit drei Geha Füllern (blau, rot und grün) hinter meinen sündhaft teuren DIN A 4-Notizbüchern, säurefrei, damit ich der Nachwelt dazu verhelfe, die Entwicklungswege eines deutschen Fernsehkrimis von Fassung 1 zu Fassung 10 adäquat nachzuvollziehen. Inzwischen weiß ich, dass ich etwa zwei Bücher vollschreiben muss, um aus dem Stoff ein Treatment zu machen. Wenn man mich nur nachdenken lässt, brauche ich etwa zehn Minuten, um an einen schwarzen Punkt zu kommen, dann versinke ich in den unteren Kreisen der Hölle. Deshalb ist es schön, am Ende des Tages Seiten voll geschrieben zu haben. Und man sieht mich in meinem Lieblingscafé morgens um 7:30 – 8:00 dann auch schreibend und lässt mich in Ruhe.
Inzwischen schreibe ich auch wieder on spec. Eigentlich ist das für mich das schönste Schreiben, weil es das freieste ist: Es interessiert nur der Stoff und keine Notizen über die Meinung von Redakteuren oder Produzenten. Allerdings hab ich momentan genug Auftragsjobs, mit denen ich mein Büro bezahle und meine faulen Äpfel.

3. Hast du ein Lieblingswort?


Starte als Tiger und lande als Bettvorleger“.
Die beste Überschrift über das Leben als Drehbuchautor/in in Deutschland.


4. Wie entsteht ein Stoff?

Bei mir ganz unterschiedlich. Ich hab (wie bestimmt alle Autorinnen und Autoren) alles gemacht: Stoffskizze – Exposé – Treatment – erste Fassung. Am liebsten ist es mir inzwischen eigentlich, einfach eine Fassung zu schreiben, wie ich sie mir vorstelle und dann zu schauen, ob sie gewollt wird oder nicht. Ist aber selten. Der Standardweg ist nach wie vor Exposé, Treatment, erste bis xte Fassung.
Ich recherchiere eine Menge – allerdings vielleicht nicht gut, das muss ich zugeben. Ich bin primär ein Mensch, der über Texte aufnimmt – Internet, Bücher. Da kann ich mich reinfressen. Besser wäre es bestimmt, sich in ein Milieu zu vertiefen und mehr zu interviewen. Irgendwie mache ich das nicht mehr. Warum eigentlich? Ich hab mich zweimal auf diese Art tot recherchiert, ich war bestens im Thema drin aber dann war plötzlich die Geschichte weg. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich auch an den Vorrang der Geschichte vor dem Dokumentarischen. Eine Geschichte braucht zwar „Realitätseffekte“, um glaubhaft zu wirken. Aber man darf das nicht überschätzen. Im Normalfall lese ich drei, vier Bücher zu einem Thema, recherchiere im Internet und dann ist – für mich - gut.

5. Wie strukturierst Du einen Stoff?

Ich kenne die Grammatik des Genres, in dem ich schreibe, ziemlich genau. Ich mache mir viele Skizzen zu den Plot-Zügen, die das Genre braucht. Irgendwann übersetze ich das in eine Outline. Eine Outline ist mE das allerbeste Mittel, das wir haben, um einen Stoff zu organisieren. Von Sequenzen oder Heldenreisen bin ich völlig weg, da glaub ich – für den deutschen Fernsehkrimi – nicht dran. Ich bin ein Fetischist, was Figurenkonstellationen angeht, ich mach, glaub ich, nichts genauer als Konstellationen zu entwickeln. Wenn ich weiß, wo Figuren hin wollen und wo sie herkommen kann ich eigentlich schreiben.
Das schönste ist für mich, wenn ich mich in jeder Arbeitsphase überraschen lassen kann. Wenn irgendetwas passiert, dass ich nicht vorher weiß. Wenn ich das Eigenleben des Stoffes spüre. Ich bemühe mich, das beim Schreiben immer zuzulassen, das ist wie eine neue, interessante Begegnung. Und hat etwas von Magie.

6. Kunst oder Quote?

Ach...
Shakespeare war der erste Writer/Producer, den es gab, Montags gab’s im Globe Bärenhatz, Dienstag Hamlet. Jeden Tag mussten 2500 Zuschauer kommen, sonst wäre Hamlet verhungert. Erstaunlich dass das geklappt hat, erstaunlich (ernsthaft!), auf welchem Niveau das Publikum war. Unser Publikum lässt IM ANGESICHT DES VERBRECHENS durchfallen. Oder KDD. Molière war vielleicht der zweite Writer/Producer. Das sollte uns zu hoffen geben....
Film ist Teamwork, es ist gut, Feedback zu bekommen. Manchmal verrenne ich mich oder schreibe Mist. Ich glaube, dass man beim dramatischen Schreiben wahrscheinlich mehr Feedback braucht als bei der Prosa.
Wichtig ist aber, dass alle Beteiligten in etwa dieselben Vorstellungen vom Stoff und mehr noch vom „Ton“ des Filmes haben. Dann ist das Feedback super. Ansonsten ist es ein Geruckel, bei dem die Autorin oder der Autor in ein bestehendes Format eingepasst wird. Ich fürchte, dass das überwiegt. Aber – wie gesagt – es ist zwiespältig: Redaktion und Produktion müssen auch darauf achten, dass ihr Format konstant bleibt und dass die Figuren nicht alle zwei Wochen changieren. Das ist – bei renitenten Autoren – ein Job, den man sich auch nicht unbedingt wünscht!

7. Kino oder Fernsehen?


Ich hab erst (mit einer Kollegin) einen Kinofilm geschrieben (LÖWENZAHN – DAS KINOABENTEUER), kann also nicht wirklich vergleichen.
Ich glaube, dass unser Fernsehen unterschätzt wird (trotz allem). Natürlich gibt es amerikanische Serien, die auf einem anderen Niveau sind als in Deutschland. Aber HBO ist vielleicht dann doch Nischenprogramm. Am Ende komme ich immer bei Kategorien wie „Mut“ an: Ich wünsche mir mehr Mut der Entscheider für ungewöhnliche Figuren und modernere Erzählweisen, tiefere Konflikte. Natürlich. Ich empfinde die derzeitige Landschaft als viel zu wenig innovativ und als zu „konservativ“. Andererseits komme ich – auch immer wieder – bei einer „Publikumsbeschimpfung“ an, die auch nicht adäquat ist: Wie kann man KOMMISSARIN LUND lieben und KDD und vor allem IM ANGESICHT DES VERBRECHENS floppen lassen?
Ich verstehe es nicht.
Ich verstehe es nicht.
Aber ich sage mir: Irgendwas ist an Drehbuchautoren, die auf das Publikum zu schimpfen beginnen, vielleicht auch ganz grundsätzlich falsch.
Dann schimpfe ich weiter. 
8. Nenne 3-5 Lieblingsfilme/-serien!
 
Alles von Guillermo Arriaga.
Klar: The Wire.
Ich bin, was Dialoge angeht, ein Fan von Aaron Sorkin – deshalb: The West Wing. Die Dialoge sind der Hammer – finde ich. Ich lerne extrem viel daraus. Die Ideologie, die in The West Wing verkauft wird, ist eine Katastrophe.
Friends ist die einzige Serie, von der ich alle zehn Staffeln gesehen habe.

Ansonsten: Ich glaube, ich bin für einen Drehbuchautoren ziemlich wenig vom Film geprägt, sondern viel mehr vom Theater. Ich lese mehr Theater als Drehbücher (und als dass ich Filme schaue). Shakespeare, Tschechow, Ibsen und antike Dramen. Heiner Müller, Thomas Bernhard, Koltès, Sarah Kane.

9. Drehbuchautoren in der Öffentlichkeit?

Je länger meine „Karriere“ als Drehbuchautor ist, desto mehr bin ich enttäuscht, wie die Branche mit Autoren umgeht. Eigentlich empfinde ich es als Desaster. Ich kenne auch kaum Autorinnen oder Autoren, denen das anders geht. Unterm Strich weiß ich nicht, woran es liegt. Vielleicht sind wir auch verblendet oder jammern zu viel. Glaub ich aber eigentlich nicht. Was wir bräuchten, wäre eine starke Writers Guild. Das Erstaunliche ist, dass ausgerechnet in den gewerkschaftsfeindlichen USA so etwas existiert. Ich fürchte, Autoren werden hierzulande immer gegeneinander ausgespielt, es gibt eine zu große Konkurrenz, wir sind Einzelkämpfer. Wir sind fast machtlos, können jederzeit ausgetauscht werden. Ich weiß nicht, was man wirklich tun müsste. Eigentlich sind die meisten Autoren irgendwann – was dieses Thema angeht – verbittert oder resigniert. Wir müssten alle einmal für drei Monate streiken. Dann würde es nicht mehr vorkommen, dass der Film vor allem dem Regisseur zugeschrieben wird.

10. Dein wichtigster Ratschlag?

Paul Haggis: „Always write from the guts!“

Robert Schumann: „Klimpere nie!“

Schreib’ so, dass es weh tut.
Die bittere Wahrheit ist (siehe: „Tiger“), dass das nie – nie! – bis zum Ende so durch geht. Aber wenn sich ein bisschen was davon halten soll, sollte man groß starten.

Meide faule Äpfel. Sie stinken nur.

Dienstag, 19. April 2011

Interview: Champions League im ZDF - die VDD Perspektive

Ein kurzes Interview mit Pim G. Richter im Namen des Verbands Deutscher Drehbuchautoren VDD zum Erwerb der Champions League-Rechte durch das ZDF und den daraus resultierendes Folgen für das fiktionale TV Programm.
Richter ist Vorstand des Verbandes und selbst Drehbuchautor, dessen aktueller Tatort "Gestern war kein Tag" für den Bayrischen Rundfunk am 11. Juni läuft.


1. Das ZDF hat sich die Rechte an der Champions League für 50 Millionen Euro gesichert.
Geht es der Fiktion an den Kragen?


Das ZDF behauptet: Nein. Angeblich sind die Gelder für die CL durch den Wegfall der Übertragungen "Tour de France" und Boxen  "finanziert". Darüber hinaus werden die bislang für den Sendeplatz (wir reden von 18 Spielübertragungen dienstags bzw. mittwochs) produzierten Unterhaltungs- und Fiktionprogramm (der Mittwochsfilm) nicht mehr produziert und bezahlt werden. Diesen fiktionalen Programmen geht es nun tatsächlich an den Kragen.

2. Durch den Zuwachs der Sportübertragungen (Die Spiele + die Vorberichte am Vorabend) geht weitere Sendezeit für fiktionale Stoffe verloren . Muss man annehmen, dass nur die (quoten-)stärksten Formate überleben werden?

Die durch die CL betroffenen Programme werden nirgendwo nachgeholt, sie verschwinden spurlos. Von weiterer Ausdehnung des Sports ist (uns) allerdings nichts bekannt.

3.Wie muss man diesbezüglich den Vorstoß der ARD beurteilen, die mehrere neue regionale „Krimi-Light“-Serien in Auftrag gegeben hat? Sollen hier die Zuschauer umverteilt werden?
 
Na ja, das ist die Kopie des ZDF-Erfolgsvorabendprogramms - die SOKOS. Die ARD will damit Zuschauer (zurück) gewinnen.

4. Was bedeutet das für die Kreativen in Deutschland?
 
Zunächst mal Arbeit für Drehbuchautoren - allerdings arbeiten alle Produktionen mit kleinen Autorenteams. Dann profitieren die Produktionen und Filmcrews. Im Vorabend reduziert sich allerdings dadurch die Zahl der Quizzshows - die dort beschäftigten Kreativen gucken in die Röhre.


5. Wird der öffentlich-rechtliche Auftrag damit zugunsten quotenträchtigerer Sportereignisse weiter unterhöhlt?

Das befürchten wir allerdings. Es gab ja nicht wirklich Bedarf an der CL - die konnte der deutsche Zuschauer ja bereits sehen, bei SAT1. Die Kaufentscheidung zeigt vor allem, dass das ZDF nicht über kreative Neuschöpfungen versucht, ein jüngeres Publikum zu gewinnen, sondern über Premium-Sport. Im übrigens werden wir schärfstens hinschauen, ob neben der Streichung des sog. Mittwochfilms noch weitere Mittel aus der Fiktion abwandern. 

5. Welche Möglichkeiten gibt es für Autoren, sich gegen diese Entwicklung zu wehren?

Es bleibt nur der Umweg über die Politik - ran an die ambitionierten Rundfunkräte und Gremien, die solche Programm-Entscheidungen ja absegnen müssen. Und ran an die Sendermitarbeiter und -hierarchen, denen eine solche Unterwerfung unter den quotenträchtigen Mainstream widerstrebt  - die gibt es natürlich. Der VDD macht diese Offensive bereits seit längeren, jede Mitgliedschaft verstärkt unsere Möglichkeiten, dort Einfluss zu nehmen.



David Milch

David Milch ist verantwortlich für epochales Fernsehen wie "NYPD Blue" oder auch "Deadwood", schrieb davor schon bei "Hill Street Blues" mit und hat mit "John from Cincinnati" ordentlich Schiffbruch erlitten.
Nun hat er mal wieder für HBO eine neue Serie namens "LUCK" entworfen und geschrieben, in der unter anderem Dustin Hoffman und Nick Nolte (er kriegt tatsächlich wieder nen Job!) mitspielen und bei dessen Pilot von Michael Mann die Regie übernahm.

Ein Vorgeschmack:


Mehr Info zur Serie und ein ausgezeichnetes, ausführliches Video Interview mit Herrn Milch HIER
"...Okay, let’s call that a moment of clarity – I stopped using drugs. In terms of my work I have just come to trust the process of the active imagination. It entails suppression of the Ego. I am able to develop exercises where I can suppress that quickly. I am able to get to the work faster every day. I don’t linger a lot in self-delusory exercises in control – don’t describe too much or even have to have an objective idea of what a scene is about..." 


Zu David Milch findet man auf youtube auch folgende lecture (eher ein Pläuschchen mit jungen Studenten, bei dem unter anderem aber Genealogien der Kreativität und Ideen über Kierkegaard vorkommen):

Dienstag, 5. April 2011

Genug ist nicht genug

"Ein Round-Table-Gespräch in der Deutschen Filmakademie zur aktuellen Lage in den deutschen Kinos - aus Anlass der 61. Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES am 8. April."
Das Transkript bei der Deutschen Filmakademie zum Nachlesen.

via: http://www.cargo-film.de/blog/2011/apr/05/dt-film/

Montag, 4. April 2011

Doris Heinze - Zur Erinnerung

Der Fall Doris Heinze ist ja nun schon ein Weilchen abgeklungen und wer da seine Erinnerung nochmal auffrischen will, dem empfehle zwei Podcasts zum Thema:

Auf Fred Breinersdorfers Seite ist folgender LINK zu einer Sendung des SWR2, in der Breinersdorfer zusammen mit Hans Leyendecker und Carl Bergengruen zu Wort kommen.

Bei Stichwort Drehbuch gab es damals eine Sondersendung zum Fall, genau genommen ein Mitschnitt einer Podiumssitzung: LINK .